Schlösser der Esterházy, Weingüter im Seewinkel und die Störche von Rust – fünf Tage Burgenland.
Der größte Steppensee Mitteleuropas liegt an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Sein breiter Schilfgürtel, die reiche Vogelwelt und die Weingärten ringsum gehören als Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See zum UNESCO-Welterbe.
Das Barockschloss der Fürstenfamilie Esterházy prägt Eisenstadt. Im berühmten Haydnsaal wirkte Joseph Haydn über vier Jahrzehnte als Hofkapellmeister.
Die Bergkirche in Eisenstadt beherbergt das Haydn-Mausoleum und einen begehbaren barocken Kalvarienberg – einen verschlungenen Andachtsweg mit zahlreichen Figurengruppen.
Rund um Apetlon und Illmitz liegt der Seewinkel, eine der wärmsten Weinregionen Österreichs. Bei Münzenrieder durfte die Gruppe burgenländische Weiß- und Rotweine verkosten.
Das bedeutendste barocke Lust- und Jagdschloss des Burgenlands wurde von Johann Lucas von Hildebrandt errichtet. Es ist umgeben von einem weitläufigen Park und einem eigenen Weingut.
Die kleinste Freistadt Österreichs liegt am Westufer des Neusiedlersees. Sie ist berühmt für die Störche auf den Dächern und den Ruster Ausbruch, einen edelsüßen Wein.
Das „ungarische Versailles“ war die prunkvolle Sommerresidenz der Esterházy. Auch hier ist die Geschichte eng mit Joseph Haydn verbunden.